MICHAEL DIEMETZ
Splittergruppe Luginsland
Verrückte Klettergeschichten aus der DDR
   Einleitung und Neuigkeiten   
"SPLITTERGRUPPE LUGINSLAND – Verrückte Klettergeschichten aus der DDR" erschien am 24.05.2012 – mein erstes Buch. Es sollte anderes sein als all das, was es über das Klettern schon gab und auch – und vor allen Dingen – für Nichtkletterer interessant sein.

Fast genau zwei Jahre nach dem ersten, ist der zweite Teil der "Splittergruppe Luginsland" erschienen: "Verrückte Klettergeschichten grenzenlos". Als e-book wieder bei amazon und als "richtiges Buch" über mich oder in ausgesuchten Buch- und Bergsporthandlungen erhältlich. Wenn ihr auf das Cover klickt, könnt ihr schon mal probelesen und euch ein paar Bilder anschauen.

Wenn euch gefällt, was ihr auf den nächsten Seiten so zu lesen und zu sehen bekommt, könnt ihr die "Splittergruppe Luginsland" direkt bei mir über das   →  Kontaktformular bestellen oder einen der   →  hier genannten Buch- oder Bergsportläden aufsuchen. Für ein e-book müsstet ihr bei Amazon nachschauen.





368 Seiten, 200 s/w-Fotos, 19,95 EUR




252 Seiten, 150 s/w- und 20 Farbfotos, 18,50 EUR


Es gibt viele Bücher über das Bergsteigen. Große und kleine, dicke und dünne, tolle Bildbände oder solche, die einfach nur Geschichten erzählen. Sie handeln vom Kampf um das Matterhorn, die Eiger-Nordwand oder den Mount Everest.

Genauso viele Bücher handeln vom Felsklettern. Von den Anfängen vor 150 Jahren, als Schandauer Turner den Falkenstein in der Sächsischen Schweiz bestiegen, bis heute, wo es Kletterer gibt, die tausend Meter hohe Wände in den höchsten Schwierigkeiten seilfrei und in atemberaubendem Tempo durchsteigen.

Auf den Fotos sieht man aalglatte Reibungsplatten oder erschreckend weit ausladende Überhänge, in denen die besten der Besten, nur an ihren Fingerkuppen hängend, sich hochziehen.

Alle diese Bücher handeln von Ausnahmeathleten oder Helden und deren heroische Taten. Ich selbst kenne nur wenige Bücher, die in dieser Beziehung anders sind. Die bei den ersten Schritten im Fels anfangen und bei einem guten Kletterer der Mittelklasse aufhören. Und in denen man auch lesen kann, dass das Klettern viel mehr ist, als die gekonnte Bewegung in der Wand und das Erreichen des Gipfels. Tiefe Freundschaft und grenzenloses Vertrauen, biwakieren und Rotwein, große Angst und kaum zu bändigende Freude gehören genauso dazu, wie all die verrückten Geschichten und das Lachen darüber.

Genau davon sollen meine Bücher handeln.

Aber es geht auch um Erlebnisse mit Tieren und Pflanzen (!), den Kampf mit den vier Elementen sowie Hitze, Kälte und Dunkelheit, die Enge einer Höhle und Weite einer Aussicht, ganz außergewöhnliche Kochrezepte, das Arbeiten auf den Dächern der Stadt, Radio-, Fernseh- und Zeitungsreporter sowie die Schwierigkeiten mit dem Regime in der DDR und unserer höchst fragwürdigen Materialausstattung.

Und leider geht es auch um den Tod.

Mit der Wende endet der erste Teil. Weil danach alles ganz anders wurde. Die Grenzen waren offen, und wir konnten klettern, wo immer wir wollten. Probleme mit unserer Ausrüstung gehörten der Vergangenheit an. Na, dann war doch alles super! Eben nicht! Weil nämlich durch die neue Gesellschaftsordnung und die Möglichkeiten, die sich mit ihr boten, unsere Gruppe nach und nach auseinanderbröckelte, bis sie de facto nicht mehr existierte. Davon soll dieses Buch erzählen. Aber auch von unserem späteren Wieder-Zusammenfinden und von unseren Kindern, von denen einige unsere Leidenschaft geerbt hatten.

Wie in einem Reiseführer wird der Leser durch die vielen Klettegebiete Europas geführt, die wir besucht haben. Natürlich gibt es aber auch wieder genügend zu lachen über all die verrückten Geschichten, die nicht lange auf sich warten ließen.



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